Kommandant Jan Förstera hat am 14.03. zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Bühlertal eingeladen. Mit 84% Anwesenheit der Aktiven wurde die Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt und konnte bestimmungsgemäß durchgeführt werden.

In seinem Bericht des Kommandanten gab er einen Überblick über die Personalstatistik der Wehr: Mit insgesamt 142 Angehörigen davon 61 bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr, 66 bei den Aktiven, sowie 15 Feuerwehrsenioren zeigte sich die Konstanz der Mitgliederzahlen. Diese Entwicklung ist, in Anbetracht der Bedeutung der Wehr für die Sicherheit der Bevölkerung, wichtig. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement könnte unsere Gesellschaft in seiner heutigen Form des Wohlstands nicht existieren, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Förstera hob dabei die Wichtigkeit der Jugendarbeit als zentrales Element für den Nachwuchs hervor. Aber auch Quereinsteiger sind immer herzlich willkommen, so konnten letztes Jahr drei gewonnen werden, die zum Teil schon in anderen Feuerwehren tätig sind.

Das Einsatzspektrum zeigte Kommandant Förstera mit einem „Fotoalbum“ und verdeutlichte damit die „skurrilsten“ Einsätze, aber auch die interkommunale Zusammenarbeit in 2025. In Zahlen teilt sich das auf in: 11 % Brandereignisse, 43 % Technischer Hilfeleistung, 20 % Brandmeldeanlagen und Täuschungsalarmen im guten Glauben sowie 22 % sonstigen Einsätzen der insgesamt 91 Einsätze in 2025. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass 13 Menschen gerettet werden konnten.

Das Feuerwehrwesen erstreckt sich jedoch nicht nur auf die Einsätze, mit denen die Wehr in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Die Fähigkeiten rund um Einsatztaktik, die Teamarbeit und die Handhabung der Fahrzeuge und Geräte sowie deren Wartung und Pflege sind essentielle Voraussetzung für den Ernstfall und nahmen ebenso viel Zeit der Feuerwehrangehörigen in Anspruch. Kommandant Förstera bedankte sich an dieser Stelle bei allen großen und kleinen Floriansjüngern sowie bei Bürgermeister Urs Kramer, der Gemeinde, den Blaulicht-Organisationen und schließlich bei den Angehörigen der Feuerwehr.

Jugendwartin Sandra Borowski stellte in ihrem Bericht ebenfalls dar, dass bereits mit der Jugendarbeit der Grundstein für die „künftige“ Sicherheit der Gemeinde gelegt wird. Die Stärke der Kinder- und Jugendfeuerwehr wurde auch gehalten (bereits oben berichtet).

In der Jugendfeuerwehr werden die jungen Kameradinnen und Kameraden spielerisch an die feuerwehrtechnischen Themen herangeführt. So lernen die Kinder das Vorgehen zur Brandbekämpfung, wie man eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführt oder einen Defibrillator anwendet. Alles Themen, die jeder im und zum Leben braucht. Die Aktivitäten werden spannend und motivierend, aber auch mit Spaß vermittelt und bilden den Erfolgsfaktor für hohe Mitgliederzahlen und die essentielle Nachwuchsarbeit.

Borowski berichtete, dass der 24-Stunden-Berufsfeuerwehr-Tag ein großes Highlight war. Es wurden verschiedene realistische Szenarien – von Brandeinsätzen über Personensuchen bis hin zu ausgelösten Brandmeldeanlagen – durchgespielt, um den Alltag einer BF zu durchleben. Nicht selten findet so ein Jugendlicher seine Berufung.

Im Ausblick auf 2026 versprach Sandra Borowski wieder spannende Themen.

Anschließend bedankte sie sich bei ihren Stellvertretern und Helfern, ohne die diese Jugendarbeit nicht möglich wäre.

Nicht nur die Jugendfeuerwehr, auch die Kleinsten in der Kinderfeuerwehr legen sich schon „mächtig“ ins Zeug. Mit 19 Treffen wird hier in jungen Jahren bereits der Grundstock gelegt. Die Kinder zeigen viel Begeisterung für die Feuerwehr, wie zum Beispiel beim „Mini-Löschangriff“. Mit Veranstaltungen, wie beim Besuch der Geiserschmiede, Waldexkursion unter dem Motto „Mission Klima“, einem Besuch im Zoo Karlsruhe oder einem Kinoabend mit Pizzaessen werden sie in die Gemeinschaft der Feuerwehr integriert.

Über das „Leben“ der Feuerwehrsenioren berichte der in 2025 neu gewählte Leiter der Feuerwehrsenioren Reiner Huber erstmals und hob auf besondere Weise die drei Generationen bei der Feuerwehr hervor. Offiziell endet der aktive Feuerwehrdienst zwar mit 65, doch auch dann geht die Kameradschaft weiter, wenn auch mit weniger persönlich aktivem Einsatz.

Er stellte kurz die Aktivitäten der Senioren vor. So berichtete er von verschiedenen Treffen und spannenden Ausflügen und selbstverständlich werden auch die Geburtstage und Jubiläen gefeiert. Aber auch der Austausch mit den Aktiven und das Beobachten von Einsatzübungen sind für unsere Erfahrungsträger wichtig.

Aufnahmen in die aktive Wehr:

Marie Briol, Heike Hochstuhl, Louis Maier, Nelly Borowski, Felix Braun, Maik-Leon Huber, Sven Kaltenbach, Niklas Klump, Julia Strohmeier, Ben Walter, Nick Walter

Wahlen:

Turnusgemäß stehen alle 5 Jahre die Wahlen zum Kommandanten und seinem Stellvertreter an: Jan Förstera wurde mit 96% der abgegebenen Stimmen zum Kommandanten wiedergewählt, Michael Hochstuhl wurde, ebenfalls mit 96 % der abgegebenen Stimmen, erstmalig zum stellvertretenden Kommandanten gewählt.

Zusammenfassung der Beförderungen:

Zur Feuerwehrfrau: Marie Briol, Heike Hochstuhl, Julia Strohmeier
Zum Hauptfeuerwehrmann: Kevin Jung
Zum Oberlöschmeister: Chistopher Striebel
Zum Oberbrandmeister: Stefan Fers

Zusammenfassung der Ehrungen:
Gemeindeehrung – 30 Jahre Angehörigkeit Fw Bühlertal:
Stefan Braun, Mario Horeth

Landesehrung – 15 Jahre aktiver Fw-Dienst, Ehrenzeichen in Bronze:
Robin Piotrowski, Peter Reith, Kathrin von der Forst

Landesehrung – 25 Jahre aktiver Fw-Dienst, Ehrenzeichen in Silber:
Jan Förstera

Gemeindeehrung – Anstecknadel der Gemeindefeuerwehr in Bronze für besondere Verdienste:
Dieter Gräf, Achim Strohmeier

Gemeindeehrung – Anstecknadel der Gemeindefeuerwehr in Gold für 60 Jahre Angehörigkeit Fw Bühlertal:
Werner Ziegler